Reinhard Bottländer wuchs in einer Bergarbeiterfamilie auf. Er besuchte bis 1962 die evangelische Volksschule in Bochum-Gerthe und begann anschließend eine Lehre als Betriebsschlosser.
1965 trat er in den Dienst der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen ein. 1972 wechselte er in den Kriminaldienst. Er erwarb das Fachabitur für Wirtschaft, studierte an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Dortmund Diplom-Verwaltungswirt und wurde 1983 Kriminalkommissar und später Kriminalhauptkommissar. Reinhard Bottländer arbeitete in verschiedenen Kommissariaten vor allem in der Fahndungsabteilung und in verschiedenen Mordkommissionen. 1994 berief man ihn in die Führungsstelle der Polizeiinspektion Bochum-Mitte.
Im Dezember 2000 schied er wegen einer schweren Krankheit vorzeitig aus dem Polizeidienst aus und lebt heute abwechselnd im Ruhrgebiet und in Österreich.
Bereits in den 80er Jahren war Reinhard Bottländer als Kinder- und Jugendbuchautor tätig, schrieb Geschichten für Anthologien, Zeitungen, Zeitschriften und den Hörfunk. Einige Texte wurden auch in Schullesebüchern abgedruckt. Mit dem Kriminalroman Mord im Sumpf begann 2007 sein Comeback als Schriftsteller.
Reinhard Bottländer ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) in der Gewerkschaft Ver.di, in der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur (Das Syndikat) und im Friedrich-Bödecker-Kreis NRW.
